Strenge und Gnade

Sowohl Strenge und Härte als auch Gnade und Barmherzigkeit sind angemessene Reaktionen auf Situationen.

Wer nicht streng sein kann, ist nicht gerecht. Wer nie barmherzig ist, ist unmenschlich.

Angemessene Strenge gibt Orientierung und Halt,  Gleichgültigkeit und Laissez-faire führen in die Verwahrlosung.

Wer zu oft nachgibt, wird übergangen. Wer zu unnachgiebig ist, macht sich viele Feinde.

Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren schließlich die Dummen die ganze Welt.

Wer seinem Kind alles durchgehen lässt und es zu sehr verwöhnt, schafft einen Faulenzer, einen Abhängigen oder einen Tyrannen, je nach Veranlagung des Kindes.

Manchmal muss man streng sein, eben weil man liebt.

Mit zu viel Nachsicht richtet man genau so viel Schaden an wie mit zu viel Strenge.

Gnade und Barmherzigkeit werden nur vom Einsichtigen anerkannt, Uneinsichtige lachen darüber.

Die Gnade des Schwachen ist wertlos, des Starken Gnade wird geschätzt.

Der Klügere streitet nicht um jede Kleinigkeit, in wichtigen Dingen aber ist er unnachgiebig.